St. Barbara unser schöner Ortsteil (Gemeindebezirk) der Gemeinde Wallerfangen im Landkreis Saarlouis (Saarland). St. Barbara hat 833 Einwohner und bedeckt eine Fläche von 1,68 km². Bekannt ist unser schönes St. Barbara durch den Anbau von Erdbeeren geworden. Doch haben wir noch viel mehr zu bieten, was ihr hier auf der Seite erfahren werdet.
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St. Barbara liegt auf dem Saargau. Von hier hat man einen hervorragenden Blick auf das Tal der Saar mit Saarlouis und Dillingen/Saar.
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Es gibt Siedlungsfunde aus der jüngeren Steinzeit, der mittleren Bronzezeit und der Hallstattzeit. Der römische Kupferstollen des Emilianus ist unversehrt erhalten.1967 wurde er der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.1170 wurde erstmals eine Burg “Altenfelsberg” in den Akten erwähnt. Diese lag an der Spitze von St. Barbara, sie war Vorgängerin der als “Teufelsburg” bekannten Burg Neu-Felsberg in Felsberg.
Altenfelsberg ist eine Burgstelle in unserem St. Barbara.
Die Burg hieß ursprünglich Felsberg und wurde 1197 urkundlich erstmals erwähnt. Sie befand sich im Besitz der Ritter von Vellesperc oder Velsperch. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit der Merburg bei Kirrberg wird vermutet, daß sie bereits in frühsalischer Zeit (Mitte 11. Jh.) angelegt wurde. Auch die ältesten Keramik-Funde sprechen für diese Entstehungszeit. 1341 wurde sie durch Erzbischof Balduin von Trier in der Fehde mit dem Wildgraf Johann von Daun geschleift. Als Ersatz errichteten die Ritter von Felsberg eine Neue Burg an anderer Stelle, die den Namen Neu-Felsberg erhielt. Heute als Teufelsburg bekannt.
Die Burgstelle liegt an der östlichsten Spitze eines Bergspornes, ein Ausläufer des Saargaues. Dieser bestand aus einer länglich-ovalen Hauptburg von ca. 40 x 20 m Ausdehnung und einer etwa doppelt so großen, vermutlich späteren Vorburg . Vor- und Hauptburg waren durch heute stark verflachte und teilweise verfüllte Gräben gegen die Bergseite geschützt. An Mauerwerk hat sich praktisch nichts erhalten. Heute liegen auf dem Burgareal Privatgrundstücke. Robert Seyler (vgl. ‘Literatur’ ) berichtet, daß die Besitzer die um die Mitte des 20. Jh. noch vorhandenen Fundamente abgetragen hätten.
Am Südhang der Burg liegt ein Kupferstollen , der vom 1492-1669 betriebenen Bergbau der lothringischen Herzöge zeugt, nicht zu verwechseln mit dem römischen Emilianusstollen.
Der Altenfelsbergstollen also besagter Kuperstollen ist ein blinder Kupferversuchsstollen unterhalb des Bergrückens, auf dem im Mittelalter die Burg Altenfelsberg stand.
Manch einer sieht in diesem Stollen auch den Versuch des Anlegens eines Geheim- oder Fluchtgangs der Burg nach draußen.