Um es gleich vorweg zu nehmen: Über das Werden und Wachsen des Bergdorfes St. Barbara und seine Geschichte wissen wir recht wenig. Alte Urkunden und ältere Belege fehlen fast ganz. Bei der neuesten Erforschung der geschichtlichen Vorgänge im Raume Wallerfangen haben sich aber so viele Anhaltspunkte ergeben, das dass Dunkel früherer Jahrhunderte wenigstens in einigen Zeitabschnitten etwas erhellt werden kann. Diese Arbeiten haben die Vermutung bestätigt, dass hier oben kulturhistorischer Boden ist, der noch auf seinen sachkundigen Geschichtsschreiber wartet.
Schon der Versuch, die Herkunft des Namens zu erforschen und ihn zu deuten, führt ins dunkle Land der Annahmen und Vermutungen. Der Berg, den heute das schmucke Erdbeerdorf mit dem wuchtigen Turm der neu erbauten Kirche St.Salvator krönt, ist auf dem Messtischblatt Saarlouis als „St.Johannesberg“ eingetragen. Die Wallerfanger aber nennen von altersher die Erhebung mitsamt dem darauf liegenden Dorfe den „Hanseberg“ und ihre Nachbarn im Westen die „Hanseberger“ und nicht die Hanselberger, wie man immer wieder lesen kann. Die vom Berge nennen sich selber mit Stolz die „Hanseberger“.
Woher die alten Wallerfanger den Namen genommen haben, wissen wir nicht. Denn auf keiner der zu Rate gezogenen alten Karten erscheinen Berg und Siedlung überhaupt mit einem Namen.
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In aus der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts stammenden Akten der Familie De Roquin findet sich mehrere Male im französischen Text die Bezeichnung „hanseberg“ und in der Bestandsaufnahme der Pfarrei Kirchhoven (Fraulautern) aus dem Jahre 1783 erscheint der Ort „Hanseberg“ mit 13 Familien.
Das aber ist bis heute im Volksmunde der landläufige und ortsübliche Namen des Berges und des ihn krönenden Dorfes geblieben. So darf wohl angenommen werden, dass er der ältere ist und dass ihm bei der ersten amtlichen Namensgebung mit der Umformung St. Johannesberg etwas Gewalt angetan worden ist.

Im frühen Mittelalter aber trug der Berg einen ganz anderen Namen. Aus der Frühgeschichte des Herzogtums Lothringen wissen wir, dass in den Jahren 1303 und 1304 ein Ritter Wichart von Veilespergh als Justitiar des Herzogs waltete. Die Herren von Veilespergh oder Velsperch aber saßen auf einem festen Schloß auf der Bernase des Hansenberges. Die Grundmauern dieser Burg „Altenvelspergh“ sind noch heute auf der von der großen Straßenkehre umschlossenen Kuppe nachweisbar, ebenso der tief in den Felsen geschotete Graben und weiter dem Dorfe zu die von dem Wallgraben herrührende Senke, die die Bernase von dem dahinter liegenden Bergrücken trennten.
Diese Burg war im Jahre 1333 neben Walderfingen, Berus, Sierck und Siersberg Gegenstand einer heftigen Auseinandersetzung zwischen dem lothringischen Herzog Rolf I. und dem streitbaren Trierer Erzbischof Balduin. In den Verhandlungen, die der in unserer Gegend ausgetragenen blutigen Fehde ein Ende setzten, musste Herzog Rudolf sich dazu bequemen, die genannten Städte und Burgen als trierisches Lehen anzuerkennen (1334).

In einer im Archiv zu Nancy aufbewahrten Vergleichsurkunde aus dem Jahre 1332 vergleiche sich Johan von Sierck und Isabella von Österreich, die Herzogin von Lothringen, wegen eines „festen Hauses zu Velspergh“. In einer weiteren Urkunde aus dem gleichen Jahre wird ein Lehen, das „ Haus von Felzberh“, erwähnt.
Wenige Jahre später saß der Wildgraf Johann von Dhaun auf dieser Burg und beheiligte von hier aus Streifzügen Dörfer im Erzstift Trier. Im November 1341 erschien der ob der wiederholten Ausplünderungen seiner Untertanen ergrimmte Erzbischof Balduin, ein Mann , der mächtig war in den Waffen, eine Eigenschaft, „die jenes Zeitalter auch an Geistlichen hoch anschlug“, mit Achtung gebietender Streitmacht vor der Veste und erzwang duch Belagerung ihre Übergabe. Mit der Übergabe war das Schicksal der Burge besiegelt: sie wurde dem Erdboden gleich gemacht. Damit hatte der Hansenberg seine Rolle als Burgberg ein für alle Mal ausgespielt.
Zwar enstand der Burg alsbald eine Nachfolgerin. Diese aber wurde nicht mehr auf dem Hansenberg, sondern einige Tausend Meter weiter südlich auf einem Bergvorsprung angelegt, der heute auf amtlichen Kartenwerken den Namen „Schlossberg“ führt. In einer an Weihnachten 1370 ausgestellten Urkunde erkennt nämlich Arnold, „Ritter zu Velzberg“, an, von seinem „genedigen Herrn Herzog von Lothringen und Markgrafen Vestes zu neuen Velsperg mit allen ihren Begriffen ufgebig…“ empfangen zu haben. Dieses Schloß Neuvelsberg ist als die sagenumwobene Teufelsburg in die Überlieferung eingegangen.
Die Erinnerungan die im Jahre 1341 von dem streitbaren Erzbischof geschleifte Feste „Altenvelspergh“ hat die Jahrhunderte überdauert und lebt noch heute in dem Namen fort, den die Hansenberger der Wallerfangen zugewandten Stirnseite ihres Heimatberges gegeben haben. Denn noch heute streben sie wenn sie von Wallerfangen aus ihr Berdorf auf kürzestem Wege erreichen wollen, den „Schlossberg“ hinan.
Das der Raum um den Hansenberg aber schon lange vor unserer Zeitrechnung, nämlich schon in der etwa um 2000v.Chr. beginnenden Bronzezeit von Menschen belebt gewesen ist, dafür zeugen die wertvollen Lagerfunde bronzezeitlicher Gegenstände im Raume Wallerfangen – St.Barbara.
Der erste Fund mit einer größeren Bronzeaxt und etwa 30 Hohl- und Lappenäxten wurde 1840 auf dem Berge selbst gemacht. Ihm folgten weitere beim Ausbau der Landstraße von Wallerfangen nach St. Barbara (1848 und 1849). Im Jahre 1850 stieß dann einige Hunderte Meter südlich der Wallerfanger Burg Jakob Boos beim pflügen seines Ackers auf einer Anhöhe zwischen dem „Eichendorn“ und der „Lehmkaul“ auf merkwürdige und fremdartige Gegenstände. Beim nachgraben an der gleichen Stelle konnten weitere Funde aus der Bronzezeit, darunter ein Schwert vom Möringer Typ, vier Schaftlappen und Hohlbeile, 14 Armbänder, ein Schwallblech, Ring, Trense, Knöpfe, Röhrchen, Scheiben, Platten und schließlich auch eine Gussform zum gießen von Schaftlappenkelten sicher gestellt werden.
Damit war nach Prof. Löschke – Trier einer der größten Funde aus der jüngeren Bronzezeit in Deutschland gemacht. Aus der Tatsache, das bei diesen wertvollen Funden auch eine Gussform für Bronzene Beile sichergestellt worden ist gefolgert worden, das hier auch eine Bronzegießerei betrieben worden ist, in der die am Homburg, Blauberg und Hanseberg gewonnene Kupfererze verhüttet worden sind. Das also schon in der Bronzezeit Menschen hier gelebt und gewerkt haben.
Von besonderer Bedeutung ist aber auch eine im Jahre 1877 durch den Gutsbesitzer und Fabrikdirektor Ernest Villeroy, den Chemiker Karl Oechsner und den Hanseberger Anton Cavelius gesuchte und wieder entdeckte Inschrift des römischen Berbauunternehmers Aemilianus über einem Stolleneingang am Südhang des Berges.
Wenn heute noch in Wallerfangen und St. Barbara die Kunde von der Abstammung der Hansenberger von eingewanderten Tirolern geht, so vermag sich diese Überlieferung nach den bisherigen Forschungen auch auf den Zuzug von Tiroler Bergleuten in den Hansenberger Raum zu stützen.
Interessant ist übrigens auch, daß der im Jahre 1621 von Herzog Heinrich mit der Ausarbeitung eines Gutachtens über die Blaugruben beauftragte Herzogliche Rechnungsrat Rennel darauf hinweist, dass man das Bergblau im „Velsberg“ in seiner ganzen Ausdehnung findet. Hier findet sich also noch einmal der Name bestätigt, den der Berg im frühen Mittelalter trug. Was die Besiedelung des Raumes angeht, so dürfen wir in den Erzsuchern der Bronzezeit wohl die ersten Ansiedler vermuten. Aus der römischen Stolleninschrift dürfen wir weiter schließen, dass in der gallorömischen Zeit um 200 n. Chr. Aemilianus und seine Knappen die Hänge des Berges belebt haben. Im frühen Mittelalter waren die Bergherren auf Veilespergh und ihre Burgmannen Bewohner des Berges. Etwa zwei bis drei Jahrhunderte später siedelten Blaugräber im ‚“Blauwald“ und auf dem „Blauberg“.
Wie aber das heutige Dorf St.Barbara enstanden ist, hat bis heute noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden können. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts wird eines Dorfes auf dem Hansenberg in keiner Urkunde und auf keiner Karte Erwähnung getan ! Wir dürfen daher annehmen, das es bis dahin auf dem Berge noch keine geschlossene Siedlung, sondern nur einzelne über den Raum verstreut liegende Feuerstellen gegeben hat.
Noch im Jahre 1718 konnte der Herzog Leopold von Lothringen mit der Herrschaft von Ober- und Niederlimberg sowie dem Blauberg belehnte Jean Claude de Vaurichier sein Vergrößerung des Gebietes gerichtetes Gesuch damit begründen, das es auf dem Berge von St. Barbara nun vier Behausungen geben. Auf einer Im Archiv zu Nancy aufbewahrten und anlässlich der Vermarktung der französisch gewordenen Bannmeile durchgeführten Neugründungen und Zolltigten topographischen Karte erscheint der Weiler mit sechs Häusern. In diese Zeit etwa ist der Beginn der dörflichen Entwicklung von St. Barbara zu verlegen. Sie liegt im Zuge der von den lothringischen Herzögen an den Zugängen zur eingeschlossenen französischen Bannmeile durchgeführten Neugründungen. Ob bei dieser Gelegenheit der Siedlung wiederum neue Siedler aus den Tiroler Landen zugeführt wurden, bedarf noch der Klärung.
Nach den Bestimmungen des Friedensvertrages von Rijswijk (1697) und des ihn ergänzenden Pariser Vertrages von 1718 war nämlich der Platz der im Jahre 1687 dem Erdboden gleich gemachten ehemaligen Stadt und Festung Walderfingen der französischen Bannmeile Saarlouis zugeschlagen worden. Der Hansenberg aber war bei dem Herzogtum Lothringen verblieben. Den Bestrebungen von Lothringen, die von Frankreich behauptete Bannmeile Saarlouis durch Neugründungen und Zollstationen im Randgebiet einzudämmen, verdankt neben Niderlimberg, Oberlimberg und Felsberg wohl auch St. Barbara seine dörfliche Entstehung. Als Gemeindebann stand ihm der Teil des alten Walderfinger Stadtbannes zur Verfügung, der nach der im Jahre 1718 vom Kamm des Höhenzuges an den Fuß der Berge verlegten Bannmeilengrenze noch bei Lothringen verblieben war. Sein Bann ist daher unbedeutend.
In dieser Zeit des Werdens und Wachsens als Dorf tauchen in amtlichen Urkunden Erlassen und Bekanntmachungen als neue Namen für die Siedlung „St.Babe“, „St.Barbara“ und zeitweise auch „Barbeln“ auf. Diesen amtlichen Bezeichnungen gegenüber hat der Volksmund den Namen, den die Vorfahren zuerst für den Berg und dann auch für das Dorf geprägt haben, die Treue gehalten. So pilgern die Wallerfanger immer noch auf den „Hansenberg“ und nicht nach St. Barbara. So halten die Guisinger(Gisingen), Kerlinger und Oberlimberger mit den „Hansenberger“ gute Nachbarschaft.
Man geht wohl nicht fehl wenn man die Namen Barbeln, St. Barbe und St.Barbara der hl. Barbara, der Schutzpatronin der früher hier werkenden Bergleute in Verbindung bringt.
In zwei älteren Länderverzeichnissen findet diese Annahme ihre Betättigung. In dem von 1997 werden Ländereien „um die St.Barbels Capell“ nachgewiesen. In dem vom Jahre 1716 werden u.a. zehn Morgen „au bas de la Chapelle de St. Barbe“ aufgeführt. Aus diesen Angaben kann das vorhandensein einer der hl. Barbara geweihten Kapelle geschlossen werden. Hansenberger Überlieferung verlegt sie in die Nähe des heutigen Schulhauses. Andere aber wollen wissen, das sie auf der Bergnase, auf dem Platz des ehemaligen Schlosses gestanden hat.
Im Jahre 1766 fiel St. Barbara mit dem ganzen Herzogtum Lothringen an Frankreich und war von 1778 an dem Verwaltungsbezirk Busendorf zugeteilt.
Am Vorabend der französischen Revolution, am 8 März 1789, traten 12 Hansenberger Haushaltsvorstände zusammen, um sich über die Abfassung einer Beschwerdeschrift schlüssig zu werden. Wie aus dem Sitzungsprotokoll hervorgeht, wurde von der Formulierung einer eigenen Beschwerdeschrift Abstand genommen und auf die von der Gemeinde Niederlimberg vorgebrachte Beschwerden hingewiesen.
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Bürgermeister war damals Peter Klob. Er und Louis Straup waren Abgeordnete für Busendorf. Das Sitzungsprotokoll vom 8. März 1789 ist unterzeichnet von: Peter Klob, Johannes Knobloch, Peter Brusch (Bruß); mit Handzeichen von: Paul Straup, Jean Schemberger (Schönberger), Louis Ellmer (Helmer).
Hier finden wir also schon fast alle Leute in St. Barbara vorkommender Familiennamen mit Ausnahme der Namen Louia, Gadomski und Bürtin vertreten. Um festzustellen, woher die Begründer der Familien gekommen und wann sie auf dem Berge angesiedelt worden sind, dazu bedarf es noch eingehender und langwieriger Nachforschen in Familienpapieren, Stammbäumen und Register. Auf jeden Fall haben sich die Hanseberger bis auf den heutigen Tag gewissen Eigenheiten in Sprache und Lebensgewohnheiten bewahrt, die sie sowohl von den Gaubewohner auch als von den Bewohnern des Saartals merklich unterscheiden. Als St. Barbara mit dem umgebenden Land im Jahre 1815 unter Preußische Hoheit gekommen war,
zählte es in 26 Häusern schon 142 Einwohner. Der neugeschaffene Bürgermeisterei Wallerfangen zugeteilt, gehörte es nun mehr zum Kreise Saarlouis. In diesem Verband ist es bis heute geblieben. Wie arm die Gemeinde zu dieser Zeit waren, ist dem Amtshaushalt des Amtes Wallerfangen für das Jahr 1818 zu entnehmen: „Niederlimberg besitzt 50 Hecktar Schlagholz, St. Barbara 10 Hecktar Brennhecken, Wallerfangen besitzt ein Schulhaus und ein Pfarrhaus, Felsberg ein Hirtenhaus, sonst besitzen die Gemeinden kein Eigentum.“ In diesem Zusammenhang ist interessant, was Motte in seiner Handschrift über die Bewohner und die Wirtschaftliche Lage des Bergdorfes zu erzählen weiß: „…….Seine Bewohner sind bekannt ob ihrer Rechtschaffenheit. Da ihr Bann mit 200 Morgen nur unbeträchtlich und dazu noch reich an Schluchten ist, verfertigen sie gezwirnte Schnürsenkel und treiben Hausierhandel mit Obst, das sie auf dem Rücken von Tragetieren von den Ufern der Mosel aus der Gegend von Sierck herbauschaffen…..“
Die ganz alten Wallerfanger aber konnten sich noch an den sogenannten „Hanseberger Nähz“ (Zwirn) erinnern, dessen Güte, Stärke und Reissfestigkeit, sie nicht genug zu rühmen wissen.
In einer im Jahre 1844 erschienenen „Beschreibung unseres Landkreises“ von J.P. Matthias findet sich ein ähnliches Urteil über die Wirtschafliche Lage. In ihr wird aber auch des Weinbaues am Südhang des Berges Erwähnungen getan und der Hanseberger Rotwein als ein guter Landwein gerühmt. Da in späteren Jahren sich die Reblaus in den Rebenkulturen einzunisten begann, wurde die Wingerte nach und nach in Obstgärten Umgewandelt.
Als nach 1850 der Bedarf der Wallerfanger Steingutfabrik an Arbeitskräften wuchs, strebten zunächst die Männer, bald aber auch die Mädchen von St. Barbara in die angebotenen Arbeitsstellen.
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Die fleißigen Ehefrauen aber blieben dem Hausierhandel mit Obst treu und steuerten so auch ihrerseits zum Unterhalt der Familien bei. Als im Jahre 1911 der Händler Johann Louia die ersten Erdbeersetzlinge von Lothringen nach St. Barbara brachte, leitete er unbewusst eine neue Wirtschaftliche Entwicklung, die zum wohlhabenden Erdbeerdorf ein. Der seit Jahrzehnten im Großen betriebenen Anbau dieser köstlichen Frucht unserer Heimat, ausdehnte, gepflegte Obstplantagen und nicht zu letzt der mit besonderer Umsicht und Sachkenntnis betriebene Großhandel mit Obst haben dem Dorf im laufe der Jahre eine gesunde Wirtschaftliche Grundlage gegeben, auf der sich der ständige wachsende Wohlstand seiner fleißigen Bewohner aufbaut. Lange, Jahrhunderte hindurch hat St. Barbara im Banne des Zusammenlebens mit den Wallerfangern zu lockern. So lange nach der Einkehr des Christentums in unserer Heimat Menschen auf dem Hanseberg gesiedelt haben, haben sie ihre Schritte zum Gottesdienst in der Wallerfanger Pfarrkirchen gelenkt. Also diese im Jahre 1687 nach den Worten des erzbischhöflichen Visitationsprotokolls „in einem traurigen Steinhaufen“ verwandelt worden war und damit das Schicksal der alten Lothringischen Bezirkstadt geteilt hatte, war St. Barbara auf über ein Jahrhundert nach dem Gotteshaus des neu erstandenen Beaumarais, einer Tochterkirche der Pfarrei Kirchhoven(Fraulautern) eingepfarrt. Erst zu beginn des 19. Jahrhunderts war es wieder soweit das sich das auf den Trümmern der alten Stadt wieder entstandene Wallerfangen zu einer eigenen Pfarrei entwickeln konnte. Mit dieser Pfarrei haben die Hasenberger stehts in Gutem Einvernehmen mit den Wallerfanger Pfarrkinder Freut und Leid geteilt. Auf den Gottesäckern von Wallerfangen haben sie auch ihre Toten zur letzten Ruhe gebettet. Nun aber ist der Tag gekommen, da sie die Weihe ihres eigenen Gotteshauses feiern dürfen. St. Salvator wird es heißen.